Laden

In meinem Laden im Erdgeschoss des historischen Hauses Johannisstraße 5, der dem Atelier angeschlossen ist, finden Sie, was Sie für Ihr Geigenspiel suchen.

Im angeschlossenem kleinen Musiksalon können Sie sich in Ruhe mit den Instrumenten aus meiner Werkstatt vertraut machen und ganz für sich erste Klangerfahrungen machen.
Natürlich präsentiere ich Ihnen gerne meine Instrumente und besondere Angebote. Ich bemühe mich, stets einige repräsentative Modelle meiner modernen Instrumente und meiner Replikate zur Ansicht verfügbar zu halten.

Von Zeit zu Zeit gelingt es mir auch, hochkarätige historische Originalinstrumente verschiedener Provenienzen und Meister zu erwerben und zu restaurieren. Zu diesen wechselnden Angeboten gehören.

  • Instrumente aus Italien
  • Instrumente französischer Herkunft
    • Arbeiten aus Mirecourt
    • Pariser Schule
  • Deutsche Instrumente
    • Mittenwalder Violinen
    • Vogtländer Violinen
Für Anfänger und Schüler, versierte Spieler und Profis habe ich eine große Auswahl Bögen verschiedener Hersteller und Bogenmachermeister im Sortiment:

und viele andere….

außerdem: sehr gut erhaltene alte Bogen von Rau, Pfretschner, Knopf, Sandner, etc.

Für Anfänger und Schüler vermiete ich kostengünstig und unkompliziert Instrumente:

  • alle Größen Violine: mtl. 15,- €
  • alle Größen Viola: mtl. 20,- €
  • 1/8 bis 3/4 Violoncello: mtl. 25,- €
  • 7/8 und 4/4 Violoncello: mtl. 35,- €

Die Mindestlaufzeit eines Mietvertrages beträgt drei Monate, die Abrechnung erfolgt quartalsweise per SEPA-Basis-Lastschriftverfahren.
Der Instrumentenmietvertrag kann als >>PDF-Datei<< heruntergeladen werden.

alle gängigen Saitenmarken

Eine wunderbare Cellosaite

Koffer und Etuis

Koffer

alle Kolophonium Sorten

Kolophonium

geeignete Schulterstützen

Schulterstützen
Sie haben ein altes Instrument und wollen wissen, ob eine Restaurierung lohnt? Sie haben eine spezielle Klangvorstellung und finden das Instrument dazu nicht?

Kommen Sie in die Meisterwerkstatt Michalke. Sie erhalten individuelle und fundierte Beratung, auch zur Pflege Ihres Instruments.

Lack

Eine ausreichende Lackpflege beinhaltet regelmäßiges Abwischen des Kolophoniums mit einem weichen fusselfreien Tuch. Mit den leider im Fachhandel angebotenen „Pflegemitteln“ (Viol, Bellacura, etc.) können Sie dem Lack ihres Instruments nur schaden.

Steg

Die Lebensdauer des Steges wird verlängert, indem Sie ihn regelmäßig entgegen dem Saitenzug in Richtung Saitenhalter zurückziehen. So erhält er seine ursprüngliche Form zurück und kann seine klangübertragene Funktion voll erfüllen.

Wirbel

Hin und wieder müssen die Wirbel mit Wirbelpaste nachgeschmiert werden, wenn sie beispielsweise knacken oder sich festgesetzt haben. Nur passende Wirbel erfüllen dann ihre Funktion. Nichtpassende Wirbel können so nicht gängig gemacht werden und sogar „durchrutschen“.

Saiten

Die Lebensdauer der Saiten ist je nach Saitenart begrenzt auf 1–1½ Jahre. Aggressiver Handschweiß verkürzt die Haltbarkeit jedoch beträchtlich. Preiswertere Saiten halten oft nicht so lange wie hochwertige, teure Saiten. Es gibt Saiten mit Darm-, Kunststoff-, Kohlefaser- oder Stahlkern. Diese Reihenfolge entspricht auch dem Empfindlichkeitsgrad der Saiten. Die Darmsaite gilt als die Edelste unter ihnen, ist aber am empfindlichsten.

Kolophonium

Es gibt hartes und weiches Kolophonium. Es gilt: eher festeres Kolophonium für Geige und Bratsche, entsprechend weicheres Kolophonium wird für Cello und Kontrabass verwendet. Kolophonium sollte frisch sein (nicht älter als 3 Jahre), da es austrocknet. Es ist in unterschiedlichen Qualitäten erhältlich.

Bogen

Die Bogenstange sollte mit einem weichen fusselfreien Tuch vom Kolophoniumstaub befreit werden. Den Bogen nach dem Spielen entspannen!

Was Sie vermeiden sollten:

    • Benutzen Sie keine Pflegemittel für den Lack! Diese bilden eine Schicht mit Kolophonium und Verschmutzungen und härten aus.
    • Leimungen dürfen Sie grundsätzlich nicht selbst vornehmen, da in den Fachwerkstätten spezieller Leim verwendet wird.
    • Rücken Sie nicht an der Stimme, da diese umfallen kann. Dabei können Risse in Decke und Boden entstehen oder das f-Loch beschädigt werden.
    • Schmieren Sie nicht die Wirbel mit Seife oder Kreide! Seife verquillt die Löcher, Kreide reibt Passungsfehler in die Lauffläche und verstärkt sie.
    • Wechseln Sie nicht selbst den Steg aus! Er wurde vom Geigenbauer individuell an ihr Instrument angepasst. Wenn Sie einen Steg-Rohling oder einen anderen Steg verwenden, riskieren Sie Schäden zu verursachen sowie Spielbarkeit und Klang zu beeinträchtigen. Auch zerbrochene Stege sollten Sie niemals zusammenkleben und wiederverwenden!
    • Keine Reparaturen und Lackarbeiten selbst vornehmen! Unsachgemäße Reparaturen an Instrument und Bogen können zu erheblichem Wertverlust führen.
    • Für den Saitenhalter nur einen Feinstimmer für die höchste Saite verwenden.
      Feinstimmer an allen Saiten wirken wie Dämpfer. Als Alternative kann ein spezieller Feinstimmsaitenhalter benutzt werden.
    • Kein Bogenapplaus!! Die Spitze bekommt unsichtbar einen „Knacks“ und kann abbrechen (auch zeitverzögert, beispielsweise beim Neubehaaren!)
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